Bestechende Logik
Mittwochnachmittag. 17 Uhr. Ich stecke bis zu den Schultern in unserem neuen Linux-Server. Wenn ich jetzt unterbrochen werde, ist die Arbeit des ganzen Tages für den A…. Dann muss ich mich erst wieder reinfrickeln und mich erinnern, wo ich aufgehört habe. Das schaffe ich niemals bis zum Feierabend.
Die Ablenkung kommt aus England. Getarnt als Notebook-Kunde. Wie er mir berichtet, habe er am Wochenende ein Notebook bei uns erworben und jetzt habe er Probleme damit. Probleme? Das kann ja heiter werden.
Bevor er zum eigentlichen Problem kommt, erzählt er lieber erstmal von seinen Hobbies. Trainspotting. Spannend. Gut, dass mein Koffeinlevel auf Anschlag steht.
Nach fünfzehn Minuten ist jegliche Hoffnung auf eine nahezu unbehinderte Rückkehr zum Server dahin. Mein interner Datenpuffer ist randvoll mit unnützen Informationen. Er kann nun endlich mit der Problemstellung herausrücken.
Da sind wir nun. Dies also, verehrtes Publikum, ist der Punkt, an dem wir zur bestechenden Logik kommen.
Wie schon erwähnt hatte der Kunde ein Notebook bei uns gekauft. Fakt. Dieses Notebook »hat ja auch Internet«. Fakt. Wenn dieses Notebook jetzt also nicht out-of-the-box in der Lage ist die Radiostreams der BBC abzuspielen, muss das unsere Schuld sein.
So werde ich wirklich niemals fert




