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	<title>I never finish anyth &#187; Customer Relations</title>
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	<description>Von Einem, der Auszog niemals etwas zu beenden...</description>
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		<title>Tach, Kundschaft! &#8211; Teil 4: AWACS</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Feb 2009 20:30:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pre Beta Boy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Customer Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Der Job]]></category>
		<category><![CDATA[Kunde]]></category>
		<category><![CDATA[Ladenleben]]></category>
		<category><![CDATA[Tach Kundschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[

Bevor ich mit meinem eigentlichen Gejammer beginne, m&#246;chte ich doch nochmals darauf hinweisen, dass ich mir den ganzen Quatsch hier nicht ausdenke. So seltsam das auch klingen mag &#8211; es passiert mir tats&#228;chlich. Wirklich. Ehrlich. Kein Sch&#8230;.

H&#228;nde und F&#252;&#223;e
Es ist 10.01h. Ein Mann betritt den Laden. Er h&#228;lt direkt auf die Zubeh&#246;rvitrine zu und w&#252;rdigt [...]]]></description>
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<p>Bevor ich mit meinem eigentlichen Gejammer beginne, m&#246;chte ich doch nochmals darauf hinweisen, dass ich mir den ganzen Quatsch hier nicht ausdenke. So seltsam das auch klingen mag &#8211; es passiert mir tats&#228;chlich. Wirklich. Ehrlich. Kein Sch&#8230;.<br />
<br/></p>
<h3>H&#228;nde und F&#252;&#223;e</h3>
<p>Es ist 10.01h. Ein Mann betritt den Laden. Er h&#228;lt direkt auf die Zubeh&#246;rvitrine zu und w&#252;rdigt mich keines Blickes. Als er sich die Nase an der Vitrine plattdr&#252;ckt, frage ich, ob ich ihm helfen k&#246;nnen. Er reagiert nicht. Ich gehe um die Theke herum, w&#228;hrend er versucht, die T&#252;r des Glasschranks zu &#246;ffnen. Ich tippe ihm auf die Schulter und er gibt im Umdrehen seltsame Laute von sich.<br />
Jetzt f&#228;llt es mir wie Schuppen von den Augen: der Mann ist taubstumm. Das folgende &raquo;Gespr&#228;ch&laquo; muss f&#252;r einen Au&#223;enstehenden wie der Tanz zweier Bewegungslegastheniker ausgesehen haben &#8211; und nach ca. 15 Minuten finde ich heraus, dass der Mann von den Lippen lesen kann. Allerdings nur Franz&#246;sisch&#8230; Ich geh&#8217; kaputt.<br />
<br/></p>
<h3>Nur Ankauf&#8230;</h3>
<p>So gegen 11 betritt ein junger Bursche den Laden: &raquo;Ihr kauft Notebooks nur an, das ist doch richtig?&laquo;<br />
Mir f&#228;llt alles aus dem Gesicht und ich bin sprachlos &#8211; schon wieder. &raquo;Klar. Wir haben extra nen Laden angemietet, weil wir Notebooks kaufen wollen und f&#252;r Ebay zu bl&#246;d sind. Und die Preise, die an den Notebooks im Schaufenster stehen, sind die Preise, die wir f&#252;r dieses Modell zu zahlen bereit sind, DU VOLLIDIOT!&laquo;, wollte ich sagen. Da es aber noch fr&#252;h am Tag ist, kann ich mich noch beherrschen&#8230;<br />
<br/></p>
<h3>Notebookvertrag?</h3>
<p>Viertel nach Zw&#246;lf. Ein junges M&#228;del mit den typischen, durchfallbraunen Stiefeln, in denen Bochumerinnen offensichtlich geboren kommt durch die Eingangst&#252;r gest&#246;ckelt.<br />
<strong>Sie:</strong> &raquo;Ich hab&#8217; da mal Frage&#8230; &#8230; &#8230; Notebookvertrag.&laquo;<br />
<strong>Ich:</strong> &raquo;Das ist keine Frage. Das ist nichtmal ein vollst&#228;ndiger Satz<sup>1</sup>.&laquo;<br />
Sie starrt mich v&#246;llig irritiert an. Also sage ich: &raquo;Der einzige Vertrag, den man hier abschlie&#223;en kann, das ist ein Kaufvertrag.&laquo;<br />
<strong>Sie:</strong> &raquo;Wassn Kauffatrahk?&laquo;<br />
<strong>Ich:</strong> &raquo;Ich geb&#8217; Dir ein Notebook und eine Rechnung und Du gibst mir Geld.&laquo;<br />
<strong>Sie:</strong> &raquo;Oh.&laquo; Dreht sich um und geht.<br />
<br/></p>
<h3>Telefon. Service? Geld? Humbug!</h3>
<p>Halb zwei. Das Telefon klingelt. Chef geht ans Telefon.<br />
<strong>Anrufer:</strong> &raquo;Hallo. Ich habe hier ein Problem mit meinem Notebook. K&#246;nnen Sie mir da mal kurz helfen?&laquo;<br />
<strong>Chef:</strong> &raquo;Haben Sie das Notebook bei uns gekauft?&laquo;<br />
<strong>Anrufer:</strong> &raquo;Nein. Das habe ich beim [insert_Discounter_here] gekauft.&laquo;<br />
<strong>Chef:</strong> &raquo;Dann k&#246;nnen wir Ihnen am Telefon auch nicht helfen. Sie k&#246;nnen gerne mit dem Notebook in unseren Laden kommen und dann helfen wir Ihnen und rechnen das dann nach Zeit ab. Eine Minute kostet einen Euro.&laquo;<br />
<strong>Anrufer:</strong> &raquo;Das ist ja ne Unversch&#228;mtheit!&laquo; Legt auf.<br />
<br/></p>
<h3>Die generelle Funktion</h3>
<p>So gegen 16h rauscht eine Omi in den Laden und verlangt von mir, ich solle ihr doch mal die generelle Funktionsweise von Computern erkl&#228;ren. Ich bitte sie, doch schon mal Platz zu nehmen und f&#252;r die folgende sechst&#228;gige Schulung die Anzahlung bar auf den Tisch zu legen. Keine Ahnung, warum die direkt wieder gegangen ist&#8230;?!?!<br />
<br/> </p>
<h3>Laserverstrahlung</h3>
<p>17.30h. Ich bin der Meinung, ich habe es fast geschafft. Was jetzt kommt, ist aber das dicke Ende. Im wahrsten Sinne des Wortes &#8211; denn ein kleiner, dicker Mann taucht wie aus dem Nichts laut schnaufend vor der Theke auf. Kritisch be&#228;ugt er ein 14-Zoll-Notebook von IBM und stellt fest, dass er das Ding nicht in der Jackentasche mit sich herumtragen k&#246;nnte&#8230;<br />
<strong>Er:</strong> &raquo;Ich muss das immer mitnehmen. Ich muss n&#228;mlich st&#228;ndig ins Krankenhaus. Ich hab nen Bauchinfarkt. Der ist absolut t&#246;dlich, wenn man da nicht schnell genug ist. Kennse das? Da verstopft da so ne Arterie und da kriegt man zuerst immer so ein Stechen. Wie tausend Nadeln. Da so in der Falte. Wie hei&#223;t das noch? Da. Im Schritt. Im Gem&#228;cht&#8230;&laquo;<br />
<strong>Ich:</strong><sup>2</sup> &raquo;Sorry. Aber ich bin kein Arzt und war noch nie krank. Ich kenne mich da nicht aus.&laquo;<br />
<strong>Er:</strong><sup>3</sup> &raquo;Dann will ich Ihnen mal was erz&#228;hlen, was sicher auch f&#252;r Sie interessant ist. Also ich bin ja eigentlich ein original gelernter KFZ-Mechaniker. Das sind ja quasi vier Berufe in einem. Also da macht man auch viel mit Elektronik, wenn man das technische Verst&#228;ndnis hat. Ich hab ja dann sp&#228;ter&#8230; Also ich hatte ja viele Berufe. Auch gef&#228;hrliche. Ich war auch Geheimagent<sup>4</sup>. Und deswegen wei&#223; ich auch viele Dinge, von denen sonst keiner was wei&#223;. Zum Beispiel &#252;ber das organisierte Verbrechen. Und &#252;ber die Elektronik. Und deshalb ist das ja auch was f&#252;r Sie. Also in Deutschland, da ist das organisierte Verbrechen&#8230; Also die haben AWACS-Flugzeuge und damit fliegen die &#252;ber die Bundesrepublik. Und die haben ja technische M&#246;glichkeiten, die hat ja sonst keiner. Also zum Beispiel den akustischen St&#246;rlaser. Damit schie&#223;en die von oben in die Wohnungen und verursachen akustische R&#252;ckkopplungen in den Fernsehern und in der Stereoanlage. Und je nachdem, wie laut Sie das gestellt haben, kann Sie das schon mal vom Stuhl hauen. Ich hab das aufgenommen und hab das jetzt auf CD. Da dachte ich, die k&#246;nnte ich Ihnen bei Gelegenheit mal vorbeibringen, da k&#246;nnen Sie&#8230;&laquo;<br />
<strong>Ich:</strong> &raquo;Sorry. Aber an solchen Gespr&#228;chen habe ich ehrlich gesagt nicht das geringste Interesse und Zeit habe ich daf&#252;r beim besten Willen nicht. Es w&#228;re sch&#246;n, wenn Sie jetzt den Laden verlassen k&#246;nnten&#8230;&laquo;<br />
Und der Typ geht tats&#228;chlich. Und ich gehe auch. Vor die T&#252;r. Eine Rauchen. Danach rufe ich meinen Chef an.<br />
<strong>Ich:</strong> &raquo;Ich k&#252;ndige.&laquo;<br />
<strong>Chef:</strong> &raquo;Schon wieder? Ist schon wieder Freitagabend? H&#246;r mal, wenn Du k&#252;ndigen willst, musst Du vorher gearbeitet haben. Au&#223;erdem habe ich deinen K&#252;ndigungsblock versteckt. Sch&#246;nes Wochenende. Bis Montag&#8230;&laquo;</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_45" class="footnote">Beherrschung, adé!</li><li id="footnote_1_45" class="footnote">Ich bin total &#252;berfordert. Ich will mit dem Typen nicht &#252;ber sein Gem&#228;cht sprechen. Ich will mit <em>&#252;berhaupt keinem Typen</em> &#252;ber sein Gem&#228;cht sprechen.</li><li id="footnote_2_45" class="footnote">nimmt erstmal Platz an der Theke und ich kriege Panik. W&#228;hrend des jetzt folgenden Gespr&#228;chsabschnitts &#252;bermannt mich die pure Verzweiflung.</li><li id="footnote_3_45" class="footnote">Denkt bitte daran: Ich denke mir das NICHT aus!</li></ol>
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		<title>Heute ist Weltbunkentag</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 19:38:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pre Beta Boy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Customer Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Der Job]]></category>
		<category><![CDATA[Bunke]]></category>
		<category><![CDATA[Laden]]></category>
		<category><![CDATA[Vollidiot]]></category>
		<category><![CDATA[Weltbunkentag]]></category>

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		<description><![CDATA[

Heute, Freunde, ist Weltbunkentag.
Zum besseren Verst&#228;ndnis sollte ich vielleicht zun&#228;chst erkl&#228;ren, was der Weltbunkentag &#252;berhaupt ist, denn, obwohl ein weltweiter Nicht-Feiertag, hat dieser spezielle Tag regional unterschiedliche Namen. Andererseits solltet Ihr vielleicht einfach mal raten, um was f&#252;r einen Tag es sich handeln k&#246;nnte, w&#228;hrend ich hier die Erlebnisse des heutigen Tages niederschreibe&#8230;


Bunke #1
Es begab [...]]]></description>
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<p>Heute, Freunde, ist Weltbunkentag.</p>
<p>Zum besseren Verst&#228;ndnis sollte ich vielleicht zun&#228;chst erkl&#228;ren, was der Weltbunkentag &#252;berhaupt ist, denn, obwohl ein weltweiter Nicht-Feiertag, hat dieser spezielle Tag regional unterschiedliche Namen. Andererseits solltet Ihr vielleicht einfach mal raten, um was f&#252;r einen Tag es sich handeln k&#246;nnte, w&#228;hrend ich hier die Erlebnisse des heutigen Tages niederschreibe&#8230;</p>
<p><br/><br />
<br/></p>
<h3>Bunke #1</h3>
<p><del datetime="2008-11-17T18:19:25+00:00">Es begab sich also zu einer Zeit</del> Heute morgen &#8211; ich hatte mich gerade &#252;ber die &#246;rtliche Weihnachtsmarktbaustelle zum Laden durchgek&#228;mpft &#8211; finde ich auf meinem Schreibtisch einen riesigen Klotz vor, der sich nach genauerer Betrachtung als ein altes Medion-Notebook herausstellte.<br/><br />
<br/><br />
Mein Auftrag sollte es nun sein, dem Ger&#228;t eine neue Windows-Installation zu verpassen, da die aktuelle Installation von Viren verseucht war<sup>1</sup>. Ich machte mich also an die Installation und erfuhr sp&#228;ter, dass der Kunde ein &raquo;Datensicherung&laquo; durchgef&#252;hrt hatte um seine <del datetime="2008-11-17T18:33:26+00:00">Viren</del> Daten sp&#228;ter wieder einspielen zu k&#246;nnen. Danach hatte ich nicht mehr die rechte Lust, da noch weiterzumachen&#8230; So eine Bunke.</p>
<p><br/><br />
<br/></p>
<h3>Bunke #2</h3>
<p>Wenig sp&#228;ter betritt ein Opa den Laden. Er hatte vor kurzem ein Notebook bei uns erworben, welches nun defekt sei. Er k&#228;me mit dem Ger&#228;t nicht mehr ins Internet. Stattdessen &#246;ffneten sich beim Klick auf den Firefox-Button immer ganz viele kleine Fenster.<br/><br />
<br/><br />
Um das Ganze zu dokumentieren hatte er sogar einen Screenshot angefertigt. Mit einer Digitalkamera<sup>2</sup>.<br/><br />
<br/><br />
Ein kurzer Blick offenbarte den &raquo;Hardwaredefekt&laquo;: Der gute Mann hatte, statt zu warten, bis sein System vollst&#228;ndig hochgefahren war<sup>3</sup>, wie ein Wilder auf dem Firefox-Button herumgeh&#228;mmert. Schlie&#223;lich sei da ja zun&#228;chst nichts passiert und wenn man &#246;fter und energischer klickt beeilen sich Computer schlie&#223;lich ein wenig.<br/><br />
<br/><br />
Die vielen winzigen Fenster waren schlicht ca. 100 kleine rote Pandas, die sich unter den Schl&#228;gen des alten Herren auf Minimalgr&#246;&#223;e zusammengezogen hatten&#8230; So eine Bunke.</p>
<p><br/><br />
<br/></p>
<h3>Bunke #3</h3>
<p>Kurze Zeit sp&#228;ter betritt einer meiner pers&#246;nlichen Favoriten den Laden. Der Typ ist ein echter Umsatzgarant. Jeden Monat zerschie&#223;t der Kollege seine Windowsinstallation und weder er, noch seine Freunde sind in der Lage, so ein Windows neu zu installieren.<br/><br />
<br/><br />
Heute war es dann wieder so weit. Allerdings hatte er keine Lust, uns f&#252;r die Instandsetzung zu bezahlen &#8211; das h&#228;tte er ja vor kurzem erst getan. Ich sagte ihm also, er solle es dann selber versuchen und w&#252;nschte ihm ein aktuelles Backup. Daraufhin gestand er, kein Backup angefertigt zu haben, da er davon ausging, dass so kurz nach einer Reparatur sein MS-Betriebssystem nicht schon wieder kaputtgehen k&#246;nnte&#8230; So eine Bunke.</p>
<p><br/><br />
<br/></p>
<h3>Bunke #4</h3>
<p>Das Telefon klingelt. Ein Mann ist dran und erz&#228;hlt mir, dass er in den n&#228;chsten zwei Wochen dringend eine PowerPoint-Pr&#228;sentation erstellen m&#252;sse. Er h&#228;tte da aber keine Zeit f&#252;r und wolle uns daher damit beauftragen. Ich erkl&#228;re ihm freundlich, dass wir ein Laden w&#228;ren, in dem wir Notebooks verkaufen und keine PowerPoint-Pr&#228;sentationen erstellen.<br/><br />
<br/>Vermutlich habe ich bei dieser Aussage zu gutgelaunt geklungen, denn pl&#246;tzlich f&#228;ngt der Vogel an, mich w&#252;st zu beschimpfen &#8211; und kappt dann mitten im Satz die Verbindung&#8230; So eine Bunke.</p>
<p><br/><br />
<br/></p>
<h3>Bunke #5</h3>
<p>Wieder betritt jemand den Laden. Ein junger Typ, Anfang bis Mitte Zwanzig. Er wolle ein Notebook kaufen, h&#246;re ich aus seinem hingeworfenen Satz heraus. &raquo;Mach Ihr mit Vertrag odda mit Finnasiehrung?&laquo;, schleudert er mir entgegen und ich bin erstmal irritiert. &raquo;Weder, noch. Bei uns kauft man die Notebooks bar oder mit EC-Karte.&laquo;, sage ich schlie&#223;lich und beim Wort &raquo;EC-Karte&laquo; leuchten seine Augen.<br/><br />
<br/><br />
&raquo;Machsu mit &#196;h&#223;&#228;h-Kahte! Nehm ich eins!&laquo; Alles klar. Ihm scheint v&#246;llig egal zu sein, welches Notebook es wird. Ich suche ihm also eins aus und er wirft mir einen t&#252;rkischen Pass und eine EC-Karte zu. Laut seinem Pass hei&#223;t er mit Nachnamen tats&#228;chlich &raquo;D&#246;ner&laquo; und sein Foto sieht ihm nicht im Geringsten &#228;hnlich. Egal. Auf dem Bild hat er keinen Bart, aber was wei&#223; ich, wie er unter seinem Bart aussieht. Wenn er die PIN von der EC-Karte wei&#223;, die auf den selben Namen ausgestellt ist, soll es mir Recht sein<sup>4</sup>.<br/><br />
<br/><br />
Als ich Ihm sage, dass er die PIN eingeben solle, wird er bla&#223;. Die PIN w&#252;sste er nicht. Er habe so viele Karten, da k&#246;nne er sich nicht jede PIN merken. Ich lasse ihn zwei PINs ausprobieren. Die Chance, dass er zuf&#228;llig die richtige erwischt ist ja nicht besonders hoch und ich kann ihn ein wenig leiden und zappeln sehen. Ich erz&#228;hle ihm nach der ersten falschen Eingabe noch, dass bei der dritten falschen Eingabe die Polizei alarmiert wird, weil in der Gegend in letzter Zeit so viele Leute mit geklauten EC-Karten unterwegs sind.<br/><br />
<br/><br />
Nach der zweiten Falscheingabe verl&#228;sst er fluchtartig den Laden&#8230; So eine Bunke!</p>
<p><br/><br />
<br/></p>
<h3>Des R&#228;tsels L&#246;sung</h3>
<p>An dieser Stelle sollte wohl jedem klar sein, was eine Bunke ist. Richtig. Ein Vollidiot. Und heute ist Weltbunkentag &#8211; der Tag an dem die Idioten in Rudeln durch die Stra&#223;en ziehen und ihre Dummheit zelebrieren.<br/><br />
<br/><br />
Und morgen &#8211; morgen ist schon wieder Weltbunkentag und ich bin wieder mittendrin, ich Bunke&#8230;</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_35" class="footnote">Und die hatte sich der Besitzer des Ger&#228;ts nat&#252;rlich beim Surfen auf <del datetime="2008-11-17T18:19:25+00:00">Pornoseiten</del> den Seiten des Kinderkanals eingefangen&#8230;</li><li id="footnote_1_35" class="footnote">Ohne Schei&#223;</li><li id="footnote_2_35" class="footnote">Sein Sohn hatte das Ding in der Mangel und hat ihm ca. 1000 Programme installiert, die unbedingt beim Autostart dabei sein m&#252;ssen&#8230;</li><li id="footnote_3_35" class="footnote">Was passieren w&#252;rde, wusste ich schon vorher. Schlie&#223;lich passiert das jede Woche mindestens ein Mal&#8230;</li></ol>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie man als Gesch&#228;ftskunde ein iPhone bestellt</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Oct 2008 13:57:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pre Beta Boy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Customer Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftskunde]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Rosa Riese]]></category>
		<category><![CDATA[service]]></category>

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		<description><![CDATA[

&#8230; und warum man sich das eigentlich gleich sparen kann.

Seit der Markteinf&#252;hrung des iPhone 3G, soll das iPhone ja nicht nur den handels&#252;blichen Endverbraucher gl&#252;cklich machen &#8211; nein, es soll ja mittlerweile auch ein recht ordentliches Businesshandy abgeben. Das behauptet jedenfalls die Werbung und tats&#228;chlich sprechen viele Funktionen des iPhone daf&#252;r, es auch gesch&#228;ftlich einzusetzen.

Auch [...]]]></description>
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<p>&#8230; und warum man sich das eigentlich gleich sparen kann.</p>
<p><br/></p>
<p>Seit der Markteinf&#252;hrung des iPhone 3G, soll das iPhone ja nicht nur den handels&#252;blichen Endverbraucher gl&#252;cklich machen &#8211; nein, es soll ja mittlerweile auch ein recht ordentliches Businesshandy abgeben. Das behauptet jedenfalls die Werbung und tats&#228;chlich sprechen viele Funktionen des iPhone daf&#252;r, es auch gesch&#228;ftlich einzusetzen.</p>
<p><br/></p>
<p>Auch mein Chef dachte sich, so ein iPhone st&#252;nde mir gut zu Gesicht und so hat er sich dann &#252;berlegt, die Firma k&#246;nnte ja mal so ein Ger&#228;t ordern und mir dann zur gesch&#228;ftlichen Nutzung &#252;berlassen.<br />
So einfach das klingt, so kompliziert ist das Ganze dann in der Realit&#228;t&#8230;</p>
<p><br/></p>
<h3>Mal schnell online bestellen</h3>
<p>Wie bestellt man aber jetzt so ein Telefon? Easy? Wohl kaum. Zu bekommen sind die Ger&#228;te hierzulande schlie&#223;lich nur vom Rosa Riesen &#8211; und der Verein hat offensichtlich schon mehr als genug Kunden, soda&#223; dem Kaufwilligen bei der Bestellung zun&#228;chst einige Steine in den Weg gerollt werden m&#252;ssen.</p>
<p><br/></p>
<p>Fangen wir bei der Onlinebestellung an. Die ist f&#252;r Gesch&#228;ftskunden schlicht nicht vorgesehen. Auf der Bestellseite f&#252;r Endverbraucher gibt es kein Eingabefeld f&#252;r die Firma, auf der Seite f&#252;r Gesch&#228;ftskunden gibt es nichtmal irgendein Eingabefeld. Stattdessen findet man dort die Rufnummer der Gesch&#228;ftskundenhotline.</p>
<p><br/></p>
<h3>Mal schnell telefonisch bestellen</h3>
<p>Okay. Online bestellen f&#228;llt aus. Chef schnappt sich ein Telefon und ruft bei der Hotline f&#252;r Gesch&#228;ftskunden an.<br/><br />
<strong>Chef:</strong> &raquo;Mahlzeit. Die Firma XYZ. Wir m&#246;chten gerne ein iPhone bestellen.&laquo;<br />
<strong>Hotliner:</strong> &raquo;Ihre Kundennummer und Ihre Telefonnummer, bitte.&laquo;<br />
<strong>Chef:</strong> &raquo;Haben wir noch nicht. Wir wollen Kunde werden.&laquo;<br />
<strong>Hotliner:</strong> &raquo;Ach so. Wie viele iPhones wollen Sie denn?&laquo;<br />
<strong>Chef:</strong> &raquo;Nur eines.&laquo;<br />
<strong>Hotliner:</strong> &raquo;Dann rufen Sie bei der Hotline f&#252;r Endkunden an.&laquo;<br />
<strong>Chef:</strong> &raquo;Wir sind aber eine GmbH. Also faktisch Gesch&#228;ftskunde.&laquo;<br />
<strong>Hotliner:</strong> &raquo;Rufen Sie trotzdem die Enkundenhotline an. Sch&#246;nen Tag noch.&laquo; <br/><br />
<em>Aufgelegt</em>&#8230;<br />
<br/>
</p>
<p>Langsam konnte man Chef den &#196;rger schon ansehen, aber er hielt sich erstaunlich tapfer, wie ich fand, denn er rief direkt bei der Endkundenhotline an und versuchte da sein Gl&#252;ck.<br/><br />
<strong>Chef:</strong> &raquo;Mahlzeit. Die Firma XYZ. Wir m&#246;chten gerne ein iPhone bestellen.&laquo;<br />
<strong>Hotliner:</strong> &raquo;Ihre Kundennummer und Ihre Telefonnummer, bitte.&laquo;<br />
<strong>Chef:</strong> &raquo;Haben wir noch nicht. Wir wollen Kunde werden.&laquo;<br />
<strong>Hotliner:</strong> &raquo;Ach so. Dann Ihren Namen und die Anschrift bitte.&laquo;<br />
<strong>Chef:</strong> &raquo;Das ist die Firma XYZ GmbH&#8230;&laquo;<br />
<strong>Hotliner:</strong> &raquo;F&#252;r Unternehmen gibt&#8217;s eine andere Hotline&#8230;&laquo;<br />
<strong>Chef:</strong> &raquo;&#8230;&laquo;
</p>
<p><br/></p>
<p>An dieser Stelle spare ich mir die folgende habst&#252;ndige Diskussion und den weiteren Anruf bei der Gesch&#228;ftskundenhotline. Das Ergebnis war selbstverst&#228;ndlich eindeutig. Beim Rosa Riesen ist niemand daf&#252;r zust&#228;ndig, einem Unternehmen ein einzelnes iPhone mit Vertrag zu verkaufen. Schlie&#223;lich sollten Business-Telefone mindestens 100-St&#252;ck-weise geordert werden, damit auch das komplette Unternehmen damit ausgestattet werden kann. Bei kleineren Unternehmen kann man auch pers&#246;nlich kommunizieren. Was braucht man da ein iPhone?</p>
<p><br/></p>
<h3>Letzte Rettung: die &#246;rtliche Niederlassung</h3>
<p>Nach diesen Erlebnissen am Telefon kamen wir zu der &#220;berzeugung, wir k&#246;nnten dem Wunsch nach einem iPhone eventuell durch pers&#246;nliche Pr&#228;senz mehr Nachdruck verleihen, als es uns am doch eher unpers&#246;nlichen Medium Telefon m&#246;glich w&#228;re. Also machten wir uns auf zum T-Punkt<sup>1</sup>.</p>
<p><br/></p>
<p>Im Laden angekommen ergriffen sofort drei von vier Angestellten die Flucht und verschwanden durch eine T&#252;r im hinteren Teil des Raumes. Die letzte verbliebene Angestellte war mit den 25 Kunden, die bereits auf Beratung warteten besch&#228;ftigt und uns blieb auch nichts weiter, als zu warten. Nach 15 Minuten verlie&#223; ich dann das Gesch&#228;ft, weil uns klar wurde, dass wir den eigenen Laden f&#252;r zwei Wochen schlie&#223;en m&#252;ssten, sollten wir beide warten, bis wir an der Reihe w&#228;ren.</p>
<p><br/></p>
<p>Eine Stunde sp&#228;ter traf Chef auch wieder im Laden ein &#8211; ohne ein iPhone bestellt zu haben. Er versprach mir allerdings, den folgenden Samstag im T-Punkt zubringen zu wollen und machte sich dann auch gleich auf, um sich f&#252;r das Wochenende mit den n&#246;tigen Lebensmitteln einzudecken&#8230;</p>
<p><br/></p>
<h3>Bestellung get&#228;tigt</h3>
<p>Der folgende Montag begann mit einem Gef&#252;hl des Triumphs: Chef hatte es am Wochenende geschafft, ein iPhone zu ordern und alle n&#246;tigen Unterlagen, wie Handelsregisterauszug, Personalausweis, Geburtsurkunde, F&#252;hrerschein, Fahrzeugschein, Ergebnisse einer Blutuntersuchung und eines Gentests vorzulegen und Frau K., eine freundliche, junge Mitarbeiterin des rosa Konzerns, hatte ihm versichert, das iPhone solle binnen drei Tagen bei uns eintreffen. Mitgeben konnte sie ihm das Ger&#228;t leider nicht, obwohl es am Lager war. Aber f&#252;r Gesch&#228;ftskunden w&#228;ren die Leute im T-Punkt nicht zust&#228;ndig und alles m&#252;sse &#252;ber die Gesch&#228;ftskundenbetreuung abgewickelt werden.</p>
<p><br/></p>
<h3>Kein Anschlu&#223;&#8230;</h3>
<p>Wir warteten also geduldig<sup>2</sup> und als am Freitagnachmittag vom iPhone noch nichts zu sehen war, versuchte ich dann doch telefonisch, die nette Frau K. aus dem Laden zu erreichen. Das das so nicht funktionierte, brauche ich wohl nicht extra erw&#228;hnen, oder? Ne. Is klar. Ich hinterlie&#223; also einen R&#252;ckrufwunsch und teilte mit, ich sei bis 18 Uhr zu erreichen.</p>
<p><br/></p>
<h3>Verlorenes Papier in einer digitalen Welt</h3>
<p>Ich erfuhr am Freitagabend noch<sup>3</sup>, dass im Gesch&#228;ftskundencenter leider kein Fax mit unseren Unterlagen angekommen sei und dass Frau K. unsere Unterlagen sofort nocheinmal Faxen wolle. Zwei Tage solle es nun dauern, bis unser Telefon bei uns sei. Klar&#8230;</p>
<p><br/></p>
<p>Am Dienstagnachmittag versuchte ich dann erneut, Frau K. telefonisch zu erreichen &#8211; Fehlanzeige. Wie immer. Auf einen R&#252;ckruf musste ich auch verzichten. Am folgenden Mittwoch rief ich erneut an, wurde aber wieder an der Hotline abgewimmelt und auch ein R&#252;ckruf blieb aus. Was blieb mir also &#252;brig, als nach Feierabend pers&#246;nlich bei Frau K. vorstellig zu werden und ihr meinen Frust &#252;ber die Theke zu erbrechen? Richtig. Nix.</p>
<p><br/></p>
<p>Wie sich im pers&#246;nlichen Gespr&#228;ch herausstellte, hatte Frau K. sich nicht getraut, uns zur&#252;ckzurufen (!!!), da mittlerweile nicht nur das zweite Fax an den Gesch&#228;ftskundenservice<sup>4</sup> verschwunden war, sondern auch die Originalunterlagen, die sie zur Sicherheit auf dem Postweg ans Gesch&#228;ftskundencenter geschickt hatte. Zus&#228;tzlich war auch der Auftrag aus dem Computer ins digitale Nirwana verschwunden. Unser Auftrag existierte also faktisch nicht mehr, weshalb Frau K. mir auch beteuerte, ich m&#252;sse den Auftrag nicht stornieren.</p>
<p><br/></p>
<h3>As time goes by&#8230;</h3>
<p>An den folgenden beiden Tagen passierte nichts &#8211; und daran hatten wir uns ja mittlerweile gew&#246;hnt. Was allerdings dann am Montag passierte, brachte mich so richtig zum kochen: Der Brieftr&#228;ger stellte uns zwei Schreiben von T-Mobile zu. Das Erste enthielt eine Nachricht, die uns beim Rosa Riesen willkommen hie&#223;; das Zweite enthielt eine Auftragsbest&#228;tigung zu unserem verschwundenen Auftrag.</p>
<p><br/></p>
<p>Mit Schaum vor dem Mund w&#228;hlte ich die auf dem zweiten Schreiben abgedruckte Nummer &#8211; und bekam zun&#228;chst einmal 15 Minuten Zeit, mich in der Warteschleife wieder etwas abzuregen. Das war auch eigentlich ganz gut so, da ich vorher zu keinen &#196;u&#223;erungen f&#228;hig war, die auch nur ann&#228;hernd etwas mit menschlicher Sprache zu tun hatten.</p>
<p><br/></p>
<p>Der Hotliner, zu dem ich dann durchgestellt wurde, war ein lustiges und sehr munteres Kerlchen. In einer Seelenruhe erkl&#228;rte er mir zuerst, dass wir ja selbst Schuld seien, wenn wir einen Gesch&#228;ftskundenauftrag in einem T-Punkt platzieren. Die h&#228;tten da ja sowieso von nichts auch nur den Hauch einer Ahnung&#8230;</p>
<p><br/></p>
<p>Ich legte ihm also erstmal die komplette Geschichte dar und &#8211; er lachte. Er lachte laut und lange und meinte, das w&#228;re alles sehr witzig. Allerdings erkl&#228;rte er mir dann auch, wie ich vorgehen solle, um den nicht vorhandenen Auftrag zu stornieren. Auch teilte er mir nach R&#252;cksprache mit der Versandabteilung mit, der Versand des Ger&#228;ts w&#228;re noch nicht erfolgt und er werde die weitere Bearbeitung des Auftrages stoppen.</p>
<p><br/></p>
<h3>Besuch aus einer anderen Welt</h3>
<p>Nachdem ich das Fax f&#252;r die schriftliche Stornierung des nicht vorhandenen Auftrags verfasst und versandt hatte, kam es offensichtlich zu einer lokalen St&#246;rung des Raum-Zeit-Kontinuums: Ein Paketbote lieferte das iPhone, dass aufgrund eines nicht vorhandenen Auftrags noch nicht versandt wurde&#8230;</p>
<p><br/></p>
<p>An dieser Stelle empfehle ich, den letzten Satz erstmal ein wenig sacken zu lassen.</p>
<p><br/><br />
<br/><br />
<br/><br />
<br/></p>
<p>Holt Euch doch mal nen Kaffee. Oder nen Tee.</p>
<p><br/><br />
<br/><br />
<br/><br />
<br/></p>
<p>Okay. Kann weitergehen. Ich verweigerte also die Annahme der Sendung und ging davon aus, damit und mit dem Storno per Fax w&#228;re jetzt alles erledigt. Ich naiver, unerfahrener Bengel&#8230;</p>
<p><br/></p>
<h3>Neverending Story</h3>
<p>Wie, liebe Freunde, k&#246;nnte diese Story wohl enden? Richtig. Klar. Damit, dass wir f&#252;r das ganze Theater auch noch eine Rechnung bekommen. Und zwar f&#252;r eine Leistung, die nie erbracht wurde, aus einem Auftrag, der mehrfach verloren wurde und f&#252;r ein iPhone, dass das Raum-Zeit-Gef&#252;ge ersch&#252;ttert.</p>
<p><br/></p>
<p>Einige Wutausbr&#252;che und Schreianf&#228;lle gleichg&#252;ltigen Hotlinern gegen&#252;ber, hat sich mittlerweile alles gekl&#228;rt. F&#252;r die Rechnung haben wir die entsprechende Gutschrift erhalten. Die Stornierung des Auftrags wurde best&#228;tigt und ich besitze mittlerweile ein iPhone.</p>
<p><br/></p>
<p>Mein iPhone ist ein reinrassiger Italiener und schert sich von Hause aus weder um Sim- noch Netlock &#8211; so wie es eigentlich sein sollte. Wir sind mittlerweile schon gute Freunde geworden &#8211; und mit seinem Kollegen aus Tschechien, der den Chef mittlerweile st&#228;ndig begleitet, versteht es sich auch ausgezeichnet. Alles ist gut &#8211; aber das letzte Wort hatte dann doch der Rosa Riese, der uns in einem letzten Schreiben versicherte, er hoffe, <em>wir w&#228;ren auch weiterhin mit seinem Service zufrieden</em>. Ja, nee. Is klar&#8230;</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_17" class="footnote">Ich bin nat&#252;rlich mitgegangen, weil ich mir das Spektakel nicht entgehen lassen wollte.</li><li id="footnote_1_17" class="footnote">Okay. Chef wartete geduldig &#8211; ich wartete ungeduldig&#8230;</li><li id="footnote_2_17" class="footnote">Der R&#252;ckruf erfolgte um 18.30 Uhr, gl&#252;cklicherweise war ich aber noch im Laden&#8230;</li><li id="footnote_3_17" class="footnote">Ein Hohn, sowas Service zu nennen!</li></ol>
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		<title>Schlagende Argumente</title>
		<link>http://www.ineverfinishanyth.de/schlagende-argumente/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 20:48:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pre Beta Boy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Customer Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Argumente]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Kunde]]></category>

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Das Wichtigste beim Diskutieren sind bekanntlich die Argumente. Und weil das so ist, lasse ich mich eigentlich nur dann auf Diskussionen ein, wenn mir ausreichend stichhaltige Argumente zur Verf&#252;gung stehen. Ich bin einfach nicht der Typ, der sinnlos und nur der Diskussion wegen stundenlang zu Quatschen bereit ist, wenn von vornherein feststeht, dass das Ganze [...]]]></description>
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<p>Das Wichtigste beim Diskutieren sind bekanntlich die Argumente. Und weil das so ist, lasse ich mich eigentlich nur dann auf Diskussionen ein, wenn mir ausreichend stichhaltige Argumente zur Verf&#252;gung stehen. Ich bin einfach nicht der Typ, der sinnlos und nur der Diskussion wegen stundenlang zu Quatschen bereit ist, wenn von vornherein feststeht, dass das Ganze sowieso zu nichts f&#252;hrt. Wenn ich von einem Thema (ausnahmsweise <img src='http://www.ineverfinishanyth.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) mal keine Ahnung haben sollte, dann halte ich es mit Dieter Nuhr: ich halte einfach mal die Fresse. Das klingt logisch. Das macht Sinn.<br />
<br/></p>
<h3>Manche m&#246;gen&#8217;s <del datetime="2008-07-01T20:12:27+00:00">heiss</del> anders</h3>
<p>Ganz anders sind da einige unserer Kunden. Erst kaufen sie sich im Laden ein Notebook, um dann urpl&#246;tzlich am n&#228;chsten Tag von einem bis dato unbekannten Onkel aus Paraguay eben dieses Modell zu erben. Und da der Onkel aus Paraguay selbstverst&#228;ndlich tot ist (sonst h&#228;tte man ja nichts geerbt) kann man eben diesem Onkel das Notebook auch nicht zur&#252;ckschicken. Also <em>m&#252;ssen</em> wir das Notebook jetzt zur&#252;cknehmen und den Kaufpreis auf der Stelle in Bar erstatten. Das w&#228;re ja schlie&#223;lich gesetzlich so geregelt<sup>1</sup>.<br />
<br/></p>
<h3>Ich spiel mal mit. All in.</h3>
<p>Das sind Diskussionen, die spiele ich gern mit. Da wei&#223; ich von vornherein, dass ich gewinne. Ich bremse diese (meist f&#252;rchterlich &raquo;ver&#228;rgerten&laquo;) Menschen abrupt, in dem ich sie erstmal vor eine Wand laufen lasse.<br />
<br/><br />
<strong>Kunde:</strong> &raquo;Ich will das Notebook zur&#252;ckgeben und mein Geld zur&#252;ck.&laquo;<br />
<strong>Ich:</strong> &raquo;Ebay.&laquo;<br />
<strong>Kunde:</strong> &raquo;Was?&laquo;<br />
<strong>Ich:</strong> &raquo;Wenn Sie ihr Notebook verkaufen wollen, setzen Sie&#8217;s bei Ebay rein.&laquo;<br />
<strong>Kunde:</strong> &raquo;Ich will es nicht verkaufen. Ich will es zur&#252;ckgeben. Ich hab&#8217;s hier gekauft und will, dass Sie es zur&#252;cknehmen und mir mein Geld geben.&laquo;<br />
<strong>Ich:</strong> &raquo;Ist es denn kaputt? Was funktioniert denn nicht?&laquo;<br />
<strong>Kunde:</strong> &raquo;Ich will es nicht mehr haben.&laquo;<br />
<strong>Ich:</strong> &raquo;Ebay.&laquo;<br />
<strong>Kunde:</strong> &raquo;Sie sind verpflichtet, es zur&#252;ckzunehmen. Ich habe 14 Tage R&#252;ckgaberecht.&laquo;<br />
<strong>Ich:</strong> &raquo;Sagt wer?&laquo;<br />
<strong>Kunde:</strong> &raquo;Das Gesetz. Und wenn sie es nicht zur&#252;cknehmen, dann h&#246;ren Sie von meinem Anwalt!&laquo;<br />
<strong>Ich:</strong> &raquo;Dem k&#246;nnen Sie nen sch&#246;nen Gru&#223; von mir bestellen. Der findet das sicher auch so lustig, wie ich. Die 14 Tage, die Sie meinen, haben was mit dem Fernabsatzgesetz zu tun. Wenn Sie aber hier im Laden auf der anderen Seite der Theke stehen, dann ist das noch nicht &#8220;Fern&#8221; genug, damit das hier Anwendung finden k&#246;nnte.&laquo;<br />
<strong>Kunde</strong> (Hat mittlerweile Halsschlagadern wie Gartenschl&#228;uche): Schweigt, gr&#252;belt und kocht vor Wut.<br />
<br/></p>
<h3>Alternatives Ende</h3>
<p>Jetzt ist der Moment gekommen. Ab hier sind mehrere Fortg&#228;nge in der Handlung m&#246;glich. In den meisten F&#228;llen rauschen die Kunden wie die wild davon und brabbeln etwas von &raquo;Anwalt&laquo; und &raquo;verklagen&laquo; und melden sich nie wieder.<br />
<br/><br />
Diese F&#228;lle sind langweilig. Manchmal gibt es aber dann auch wieder Situationen, die ein gewisses Kribbeln verursachen. Wenn zum Beispiel der Kunde versucht, sein vermeintliches Recht mit Gewalt durchzusetzen und erst hinter dem Tresen erkennt, dass er in der Unterzahl ist, oder wenn &#8211; wie heute &#8211; der Kunde mit eisiger Stimme und osteurop&#228;ischem Akzent darauf hinweist, dass ihm auch noch &raquo;andere Mittel und Wege&laquo; zur Verf&#252;gung st&#252;nden.<br />
<br/><br />
Da &#252;berlegt man dann erstmal eine halbe Stunde, ob man die vermeintlich gewonnene Diskussion nicht irgendwie doch verloren hat. Wir werden es ja sehen&#8230;</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_16" class="footnote">Vielleicht in Paraguay, Freunde! Hier in D sieht die Sache leider etwas anders aus</li></ol>
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		<title>Tach, Kundschaft! &#8211; Teil 3</title>
		<link>http://www.ineverfinishanyth.de/tach-kundschaft-teil-3/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 19:45:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pre Beta Boy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Customer Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Cache]]></category>
		<category><![CDATA[Internet Explorer]]></category>
		<category><![CDATA[Kunde]]></category>
		<category><![CDATA[Tach Kundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Webdesign]]></category>

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Heute: Der Internet-Explorer zeigt mir die Seite nicht richtig an. Das m&#252;sst Ihr &#228;ndern!

Vorgepl&#228;nkel.
Jetzt baue ich ja doch schon recht lange Webseiten. Und weil ich nicht total ignorant bin, achte ich auf valides (x)HTML und solche Unwichtigkeiten. Nat&#252;rlich &#252;berpr&#252;fe ich auch die Darstellung meiner Seiten in verschiedenen Browsern. Auf meinen Rechnern tummeln sich mehr Browser, [...]]]></description>
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<p><strong>Heute: Der Internet-Explorer zeigt mir die Seite nicht richtig an. Das m&#252;sst Ihr &#228;ndern!</strong><br />
<br/></p>
<h3>Vorgepl&#228;nkel.</h3>
<p>Jetzt baue ich ja doch schon recht lange Webseiten. Und weil ich nicht total ignorant bin, achte ich auf valides (x)HTML und solche Unwichtigkeiten. Nat&#252;rlich &#252;berpr&#252;fe ich auch die Darstellung meiner Seiten in verschiedenen Browsern. Auf meinen Rechnern tummeln sich mehr Browser, als eigentlich gut f&#252;r mich ist. Neben dem obligatorischen Firefox, Opera, Safari und dem Konqueror finden sich selbstverst&#228;ndlich auch verschiedenste Internet-Explorer. Ja. Richtig. <em>Verschiedenste Internet Explorer</em><sup>1</sup>.<br />
<br/></p>
<h3>Es wird ernst.</h3>
<p>Und jetzt kommt diese Kundin daher und beschwert sich, dass die aktuelle Version ihrer in Entwicklung befindlichen Website seit Tagen keine &#196;nderungen aufweist. Genau wie bei dem letzten Mal. Und das, wo ich Ihr die &#196;nderungen doch gezeigt habe, als sie uns das letzte Mal im Laden besucht habe. Was das wohl soll und was ich mir denn dabei wohl denke, will sie wissen.<br />
<br/></p>
<h3>Des R&#228;tsels L&#246;sung.</h3>
<p>Ich erkl&#228;re ihr also mit der f&#252;r mich so typischen Engelsgeduld, dass sie doch bitte mal den Browsercache leeren solle. Den was? Is klar. Also erkl&#228;r&#8217; ich auch noch was der Cache denn ist.<br />
Wie sie den Cache denn leeren kann, will sie sich nicht erkl&#228;ren lassen. Das sollen wir doch besser machen, wenn sie das n&#228;chste Mal im Laden ist.<br />
<br/></p>
<h3>Oder doch nicht?</h3>
<p>Gerade als ich glaube, es w&#228;re alles &#252;berstanden und schon zur Verabschiedung ansetzen will, packt die gute Frau dann noch mal den Hammer aus: Sie m&#246;chte demn&#228;chst mit meinem Chef mal dar&#252;ber sprechen, dass wir doch dieses Problem bald mal vollst&#228;ndig beheben. Ihre Kunden benutzten ja schliesslich auch den Internet Explorer &#8211; und da k&#246;nne das ja nicht sein, dass ihre Seite da aus dem Cache geladen w&#252;rde&#8230;<sup>2</sup><br />
<br/></p>
<h3>Schmerzen. B&#246;se Schmerzen.</h3>
<p>Jetzt, wo ich dieses Ergebnis niederschreibe bin ich schlicht froh, dass ich Barttr&#228;ger bin. Dann kann wenigstens niemand den riesigen Bluterguss sehen, der mein Kinn ziert, seitdem mir die Kinnlade so gewaltig auf den Schreibtisch geknallt ist.</p>
<p>Den restlichen Tag &#252;ber war ich zu nichts zu gebrauchen. Ich habe schluchzend und zitternd in der hintersten Ecke des Ladens gesessen und zu Tux gebetet, er m&#246;ge den Internet Exploder ausrotten. Vielleicht hilft&#8217;s.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_14" class="footnote">Der 7er, der 6er und auch der 5.5er stehen zur Auswahl. Das soll wohl reichen&#8230;</li><li id="footnote_1_14" class="footnote">Lasst den letzten Satz doch einfach mal auf Euch wirken. Einfach mal sacken lassen und eine Minute dar&#252;ber nachdenken&#8230;</li></ol>
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		<title>Nur gucken &#8211; nicht anfassen.</title>
		<link>http://www.ineverfinishanyth.de/nur-gucken-nicht-anfassen/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 May 2008 18:45:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pre Beta Boy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Customer Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Kunde]]></category>
		<category><![CDATA[Ladenleben]]></category>

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		<description><![CDATA[

Es begab sich zu einer Zeit Gestern Mittag. High noon in einer verschlafenen Stadt im mittleren Ruhrgebiet. Ein kleiner Junge zerrt seinen Vater in den Laden.&#187;Schau mal! Das Notebook hier! Das ist aber Kacke!&#171;

Ich sage mal nichts. Vater sagt auch nichts. Er schaut nur. Dann f&#228;ngt er an, an dem Notebook herumzufingern. Soll er auch. [...]]]></description>
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<p><del datetime="2008-05-26T18:24:22+00:00">Es begab sich zu einer Zeit</del> Gestern Mittag. High noon in einer verschlafenen Stadt im mittleren Ruhrgebiet. Ein kleiner Junge zerrt seinen Vater in den Laden.&raquo;Schau mal! Das Notebook hier! Das ist aber Kacke!&laquo;<br />
<br/><br />
Ich sage mal nichts. Vater sagt auch nichts. Er schaut nur. Dann f&#228;ngt er an, an dem Notebook herumzufingern. Soll er auch. Anfassen ist ja erlaubt. Wir haben nichts zu verbergen.<br />
<br/><br />
Ich entschlie&#223;e mich, ihn zu fragen, ob ich helfen kann. Wie vom Pinguin gebissen packt er seinen Sohn am Kragen und zieht ihn aus dem Laden. Und das, ohne mich anzusehen, oder ein Wort zu sagen. &raquo;Komischer Typ&laquo;, denke ich und vergesse ihn auch schnell wieder.<br />
<br/></p>
<h3>Zigarettenpause</h3>
<p>Als ich ein paar Minuten sp&#228;ter vor die T&#252;r gehe, um eine zu rauchen f&#228;llt mein Blick auf das Ausstellungsst&#252;ck: Abgeschmiert. Nichts geht mehr. Nee. Is klar.<br />
<br/><br />
Zumindest wei&#223; ich jetzt, warum der Typ es so eilig hatte. Wer&#8217;s kaputt macht, muss es kaufen, wenn er langsamer rennt als der Mensch im Laden&#8230;</p>

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		<title>Preiskampf auf dem Notebookmarkt</title>
		<link>http://www.ineverfinishanyth.de/preiskampf-auf-dem-notebookmarkt/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 May 2008 18:28:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pre Beta Boy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Customer Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Ladenleben]]></category>
		<category><![CDATA[Notebooks]]></category>
		<category><![CDATA[Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[

Die &#220;berschrift klingt erstmal so sachlich, wie sie wahr ist. Nat&#252;rlich wird auf dem Notebookmarkt um die vordersten Pl&#228;tze im Billigsegment gek&#228;mpft &#8211; aber was sich so einige unserer Kunden so vorstellen, das kann man einfach nicht mehr glauben.

Infos satt
Aber mal langsam und von vorne angefangen. Wir bieten in unserem wunderbaren kleinen Laden gebrauchte IBM-Notebooks [...]]]></description>
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<p>Die &#220;berschrift klingt erstmal so sachlich, wie sie wahr ist. Nat&#252;rlich wird auf dem Notebookmarkt um die vordersten Pl&#228;tze im Billigsegment gek&#228;mpft &#8211; aber was sich so einige unserer Kunden so vorstellen, das kann man einfach nicht mehr glauben.<br />
<br/></p>
<h3>Infos satt</h3>
<p>Aber mal langsam und von vorne angefangen. Wir bieten in unserem wunderbaren kleinen Laden gebrauchte IBM-Notebooks zu lokal sehr konkurrenzf&#228;higen Preisen an. Das g&#252;nstigste Teil kostet schlappe 269 Kracher. Diese Preisinformation m&#252;sste im Zusammenspiel mit dem A2-Plakat<sup>1</sup> im Aufsteller vor der T&#252;r, auf dem in gro&#223;en roten Lettern die Worte &raquo;Gebrauchte Markennotebooks&laquo; prangen, eigentlich jedem potentiellen Kunden ein ausreichender Hinweis darauf sein, was ihn im Laden erwartet.<br />
<br/></p>
<h3>Entt&#228;uschte Gesichter</h3>
<p>Woher, so frage ich mich, kommen denn jetzt blo&#223; all die Menschen, die mich jeden Tag fragen, warum die Notebooks bei uns so g&#252;nstig sind und die dann v&#246;llig vor den Kopf gesto&#223;en mit h&#228;ngenden Schultern wieder den Laden verlassen, wenn sie erfahren, dass das Gebrauchtger&#228;te sind<sup>2</sup>.<br />
<br/><br />
Wie kann man als Mensch mit mindestens zweistelligem IQ denn blo&#223; annehmen, <em>man bek&#228;me f&#252;r 269 Peitschen ein neues IBM-Notebook mit 14-Zoll-Display</em>?? Man wei&#223; es nicht und wird es niemals erfahren<sup>3</sup>.<br />
<br/></p>
<h3>Entt&#228;uschte Gesichter &#8211; Teil II</h3>
<p>Eine andere Spezies der Gattung <em>Brainbug</em>, sind die Herrschaften, die bei dem Wort &raquo;Gebrauchtger&#228;t&laquo; nicht gleich das Heulen anfangen. Diese Spezies gibt sich erst sp&#228;ter entt&#228;uscht &#8211; n&#228;mlich dann, wenn es um die Hardwareausstattung der Ger&#228;te geht: Nein, ein gebrauchtes Notebook f&#252;r unter 300 Euroletten hat sicher keinen Core-2-Duo-Prozessor, keine 4 Gigabyte Arbeitsspeicher, keine 320er Platte und noch weniger hat es eine auf 16 Jahre erweiterte Garantie. No way. Never.<br />
<br/></p>
<h3>Entt&#228;uschte Gesichter &#8211; Teil III</h3>
<p>Last but not least haben wir da dann noch die Preishaie. Die lassen sich weder von der Not-really-state-of-the-art-Ausstattung, noch von der Gebrauchtger&#228;te-Sache beeindrucken. Nein. Diese Typen fangen erst das Jammern an, wenn man auf den sowieso schon reduzierten Preis nicht auch noch mindestens 50 Prozent Rabatt gibt&#8230;<br />
<br/></p>
<h3>Und die Moral von der Geschicht&#8230;</h3>
<p>&#8230; Keine Ahnung. Wei&#223; ich nicht<sup>4</sup>.<br />
Oder doch? Wie w&#228;r&#8217;s mit: Benutzt Euren verfluchten Sch&#228;del, Ihr Vollpfosten!</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_7" class="footnote">A2 ist schon ordentlich gro&#223;, wie ich finde</li><li id="footnote_1_7" class="footnote">Vielleicht sind das die Menschen, die den riesigen Aufsteller regelm&#228;&#223;ig anrempeln, weil sie ihn schlicht &#252;bersehen. Das Ding ist doch blo&#223; &#8211; ach vergiss es&#8230;</li><li id="footnote_2_7" class="footnote">Falls da jemand eine Idee hat: Rein damit in die Comments. Ich bin sehr gespannt</li><li id="footnote_3_7" class="footnote">Das reimt sich &#252;brigens.</li></ol>
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		<title>Tach. Kundschaft!</title>
		<link>http://www.ineverfinishanyth.de/tach-kundschaft/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 May 2008 18:39:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pre Beta Boy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Customer Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Kunde]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[Support]]></category>
		<category><![CDATA[Tach Kundschaft]]></category>

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Moin zusammen!

Diesen Beitrag will ich mit einer Prophezeiung beginnen: &#187;Tach. Kundschaft!&#171; hat das Potential eine ausgewachsene Serie zu werden. &#187;Tach. Kundschaft!&#171; wird sich n&#228;mlich mit den seltsamen Begegnungen besch&#228;ftigen, die mir den Tag &#187;vers&#252;&#223;t&#171; haben. Und Tage ohne seltsame Begegnungen widerfahren mir dann doch eher selten &#8211; und das werdet ihr schon bald selber feststellen&#8230;

Der [...]]]></description>
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<p>Moin zusammen!<br />
<br/><br />
Diesen Beitrag will ich mit einer Prophezeiung beginnen: &raquo;Tach. Kundschaft!&laquo; hat das Potential eine ausgewachsene Serie zu werden. &raquo;Tach. Kundschaft!&laquo; wird sich n&#228;mlich mit den seltsamen Begegnungen besch&#228;ftigen, die mir den Tag &raquo;vers&#252;&#223;t&laquo; haben. Und Tage ohne <em>seltsame</em> Begegnungen widerfahren mir dann doch eher selten &#8211; und das werdet ihr schon bald selber feststellen&#8230;<br />
<br/></p>
<h3>Der Knopf knackt so komisch&#8230;</h3>
<p>Morgens. Halb <del datetime="2008-05-15T18:06:36+00:00">zehn</del> elf in <del datetime="2008-05-15T18:06:36+00:00">Deutschland</del> einer verschlafenen Stadt im mittleren Ruhrgebiet. Gerade habe ich den ersten Kaffee getrunken, schon steht ein Kunde im Laden. &raquo;Ich hab da ein Problem mit meinem Laptop. Die linke Maustaste knackt so komisch und da ist so eine Delle in der Handballenauflage.&laquo; Als typischer Westfale antworte ich nat&#252;rlich mit &raquo;Kumma.H&#246;mma.Samma.Zamma.&laquo;<sup>1</sup>. Er reicht mir das Notebook und &#8211; tats&#228;chlich! <strong>Ich finde keinen Fehler.</strong> Egal wie sehr ich mich auch anstrenge, ich bringe die Maustaste nicht dazu, unnat&#252;rliche Ger&#228;usche von sich zu geben. Wirklich nicht.<br />
<br/><br />
Der Kunde mag trotzdem nicht aufgeben und f&#228;ngt seinerseits an, auf den Tasten rumzudr&#252;cken. &raquo;Vorf&#252;hreffekt!&laquo;, h&#246;re ich ihn sagen. Ich l&#228;chle ihn an<sup>2</sup>.<br />
Jetzt will er mir nat&#252;rlich zeigen, wo der Frosch die Locken hat und dr&#252;ckt so lange auf der Handballenauflage (!!) herum, bis das Ger&#228;t ein knirschendes Ger&#228;usch von sich gibt.<br />
&raquo;Na, das kann mein Notebook aber auch.&laquo; sage ich. &raquo;Wenn ich mit nem Hammer drauf haue, dann ist das Ger&#228;usch sogar noch lauter.&laquo;<sup>3</sup>.<br />
<br/><br />
Ich k&#252;rze hier mal ab. Die n&#228;chsten 20 Minuten einigten wir uns darauf, dass wir wegen eingebildeter Fehler keine Notebooks zerlegen und schon gar keine funktionierenden Tastaturen gegen andere funktionierende Tastaturen austauschen.<br />
Es ist schon seltsam, auf welche seltsamen Ideen die Menschen kommen, wenn sie zu viel Zeit haben&#8230;</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_6" class="footnote">Das bedeutet soviel wie &raquo;Guck mal. H&#246;r mal. Sag mal. Zeig mal.&laquo; und wird m&#246;glichst schnell und als ein einziges Wort gesprochen.</li><li id="footnote_1_6" class="footnote">Ja, verdammt. Es kann auch ein Grinsen gewesen sein <img src='http://www.ineverfinishanyth.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </li><li id="footnote_2_6" class="footnote">Erwischt! Den zweiten Teil des Satzes habe ich blo&#223; gedacht&#8230;</li></ol>
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		<title>Bestechende Logik</title>
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		<pubDate>Wed, 14 May 2008 19:22:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pre Beta Boy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Customer Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Ablenkung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunde]]></category>
		<category><![CDATA[Support]]></category>

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		<description><![CDATA[

Mittwochnachmittag. 17 Uhr. Ich stecke bis zu den Schultern in unserem neuen Linux-Server. Wenn ich jetzt unterbrochen werde, ist die Arbeit des ganzen Tages f&#252;r den A&#8230;. Dann muss ich mich erst wieder reinfrickeln und mich erinnern, wo ich aufgeh&#246;rt habe. Das schaffe ich niemals bis zum Feierabend.

Die Ablenkung kommt aus England. Getarnt als Notebook-Kunde. [...]]]></description>
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<p>Mittwochnachmittag. 17 Uhr. Ich stecke bis zu den Schultern in unserem neuen Linux-Server. Wenn ich jetzt unterbrochen werde, ist die Arbeit des ganzen Tages f&#252;r den A&#8230;. Dann muss ich mich erst wieder reinfrickeln und mich erinnern, wo ich aufgeh&#246;rt habe. Das schaffe ich niemals bis zum Feierabend.<br />
<br/><br />
Die Ablenkung kommt aus England. Getarnt als Notebook-Kunde. Wie er mir berichtet, habe er am Wochenende ein Notebook bei uns erworben und jetzt habe er Probleme damit. Probleme? Das kann ja heiter werden.<br />
<br/><br />
Bevor er zum eigentlichen Problem kommt, erz&#228;hlt er lieber erstmal von seinen Hobbies. Trainspotting. Spannend. Gut, dass mein Koffeinlevel auf Anschlag steht.<br />
Nach f&#252;nfzehn Minuten ist jegliche Hoffnung auf eine nahezu unbehinderte R&#252;ckkehr zum Server dahin. Mein interner Datenpuffer ist randvoll mit unn&#252;tzen Informationen. Er kann nun endlich mit der Problemstellung herausr&#252;cken.<br />
<br/><br />
Da sind wir nun. Dies also, verehrtes Publikum, ist der Punkt, an dem wir zur bestechenden Logik kommen.<br />
Wie schon erw&#228;hnt hatte der Kunde ein Notebook bei uns gekauft. Fakt. Dieses Notebook &raquo;hat ja auch Internet&laquo;. Fakt. Wenn dieses Notebook jetzt also nicht out-of-the-box in der Lage ist die Radiostreams der BBC abzuspielen, <strong>muss</strong> das unsere Schuld sein.<br />
<br/><br />
So werde ich wirklich niemals fert</p>

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