Was zur Hölle ist A-Ware?

Darüber kann man sich offensichtlich vortrefflich streiten. Ich persönlich glaube, A-Ware sind Güter ohne optische und technische Mängel. Also quasi Nicht-B-Ware. Einer unserer Lieferanten sieht das wohl anders.

Quotending

Bei der heutigen Notebook-Lieferung hatte ich 60% der Geräte zu bemängeln. Pixelfehler, Gehäusebrüche und farbstichige Displays gehören meiner Meinung nach eben nicht zu den Merkmalen eines A-Ware-Notebooks.
Während ich jetzt also der Meinung bin, man solle das bekommen, was man bestellt, ist der Herr Lieferant der Meinung, 40% Top-Geräte wären doch schon eine gute Quote und wir wären viel zu pingelig.

Meinung: revidiert.

Mit meiner oben zum Ausdruck gebrachten Meinung scheine ich ziemlich allein zu sein. Also: überdenken. Und damit wir alle was lernen, fasse ich dann hier mal die aktuellen Definitionen zusammen, denn A-Ware ist nicht gleich A-Ware. Da gibt es also noch Abstufungen:

  • A-Ware. Punkt.
  • A-Ware, Typ »Drück-ein-Auge-zu«, formerly known as B-Ware
  • A-Ware, Typ Hardcore, formerly known as C-Ware
  • B-Ware, formerly known as »Zu-verschenken-an-Bastler«
  • C-Ware oder »Kernschrott, mit dem kein Mensch mehr irgendwas anfangen kann«

Es ist halt wie immer. Wenn man nichts erwartet, wird man sicher nicht enttäuscht…